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Poolumrandung aus Holz oder WPC

Was ist besser?

Ein eigener Pool im Garten ist ein wahrer Luxus. Ein Luxus, den sich heute immer mehr Menschen erfüllen. Bei der Konstruktion gibt es eine Menge Punkte, die unbedingt beachtet werden müssen. Einer davon hat mit der Umrandung des Beckens zu tun. Wozu ist eine Poolumrandung überhaupt gut? Und: Welches Material eignet sich am besten dafür – Holz oder WPC? Wir haben uns mit den beiden beliebtesten Alternativen etwas näher auseinandergesetzt und stellen in diesem Artikel die jeweiligen Vor- und Nachteile gegenüber.

Inhaltsverzeichnis

  1. Poolumrandungen aus Holz: Die Vorteile
  2. Poolumrandungen aus Holz: Die Nachteile
  3. Poolumrandungen aus Holz: Welche Hölzer eignen sich überhaupt?
  4. Poolumrandungen aus WPC: Die Vorteile
  5. Poolumrandungen aus WPC: Die Nachteile
  6. Die Vor- und Nachteile von Holz und WPC als Poolumrandung im Überblick
  7. Poolumrandung aus Holz oder WPC: Unser Fazit

1. Poolumrandungen aus Holz: Die Vorteile

Holz zählt nicht umsonst seit Jahrhunderten zu den beliebtesten Baumaterialien. Kein anderer Baustoff hat diese natürliche und gemütliche Ausstrahlung, so gut wie kein anderer Baustoff lässt sich so einfach bearbeiten wie Holz. Es bleibt auch bei stärkster und anhaltender Sonneneinstrahlung angenehm fußwarm. Eine Poolumrandung aus Holz empfinden wir bei einer naturnahen Gartengestaltung, z.B. mit einem Schwimmteich, die geeignete Kombination.
Die Vorteile im Überblick:

    • Einzigartige Natürlichkeit
    • Besonders Ausstrahlung
    • Einfache Bearbeitung
    • Immer fußwarm

2. Poolumrandungen aus Holz: Die Nachteile

So gut sich Holz für den Einsatz als Poolumrandung auch eignet, einige Schattenseiten hat der Naturwerkstoff dann doch. So benötigt Holz – auch die besonders widerstandsfähigen Varianten – besonders viel Pflege, wenn es in Spritzwasserbereichen eingesetzt wird. An sich vertragen sich Holz und Feuchtigkeit nämlich nicht besonders gut. Schimmelpilze fühlen sich zum Beispiel auf feuchtem Holz besonders wohl. Der Pflegeaufwand ist also entsprechend hoch. Dazu kommt, dass Holz durch starke Sonneneinstrahlung – genauer gesagt durch den UV-Anteil – seine Farbe verliert und ausbleicht. Es entsteht die typische graue Patina. Nun hat diese einen gewissen optischen Reiz, wer dennoch keine Lust auf diese Verfärbung hat, muss mit speziellen, pigmentierten Pflegeölen dagegen arbeiten. Erneut: Hoher Pflegeaufwand. Dazu kommt, dass Holz mit der Zeit zu verstärkter Splitterbildung neigt. Das ist in Bereichen, in denen man hauptsächlich barfuß unterwegs ist – und dazu zählt eine Poolumrandung zweifelsohne – eher suboptimal. Wer sich schon einmal einen Spreißel eingetreten hat, der weiß, wie schmerzhaft das sein kann. Die Nachteile im Überblick:

    • Hoher Pflegeaufwand
    • Farbverlust durch Sonneneinstrahlung
    • Splitterbildung = Verletzungsgefahr

3. Poolumrandungen aus Holz: Welche Hölzer eignen sich überhaupt?

Poolumrandungen aus Holz bekommen es klarerweise mit erheblich mehr Feuchtigkeit und Wasser zu tun als normale Terrassenhölzer. Dementsprechend gut müssen sie mit Feuchtigkeit umgehen können. Zudem sollten Sie weitestgehend resistent gegenüber Pilzen und Insekten sein und nicht zur Fäulnis neigen. Glücklicherweise versorgt uns die Natur mit einer Vielzahl an – sowohl heimischen als auch tropischen – Holzarten, die diese Eigenschaften mitbringen.

Wer auf heimische Holzarten setzen möchte, der greift am besten zur Thermoesche. Fans von exotischen Tropenhölzern werden mit Cumaru, Bangkirai, Ipe oder Garapa ihre Freude haben.

Poolumrandung Thermoesche

4. Poolumrandungen aus WPC: Die Vorteile

Neben Holz zählt WPC zu den beliebtesten Materialien für die Umrandung von Pools und anderen Spritzwasser- bzw. Nassbereichen im Garten. Das hat einen ganz einfachen Grund – und der versteckt sich schon im Namen des Verbundwerkstoffes. WPC steht für „Wood Plastic Composite“, was auf Deutsch so viel heißt wie „Holz-Kunststoff-Gemisch“. Es ist der Kunststoff-Anteil, der diese besonderen Dielen so perfekt für die Verwendung als Poolumrandung macht. Dadurch hat das Material weniger Probleme mit Feuchtigkeit als Holz und der Pflegeaufwand ist deutlich geringer. Zudem splittert WPC auch nach Jahrzehnten nicht. Im Vergleich zu Holz besteht also keine Verletzungsgefahr.

Durch den hohen Holzanteil (üblicherweise um die 60 %) haben WPC Dielen außerdem ein natürliches Erscheinungsbild. Von Künstlichkeit keine Spur. Aufgrund des standardisierten Fertigungsprozesses ist zudem eine durchgängig hohe Qualität der Dielen garantiert, die Optik ist besonders einheitlich. Die Vorteile im Überblick:

    • Wenig Probleme mit Feuchtigkeit
    • Geringer Pflegeaufwand
    • Keine Splitterbildung
    • Einheitliches und dennoch natürliches Erscheinungsbild
    • Durchgehend hohe Qualität

5. Poolumrandungen aus WPC: Die Nachteile

Die Vorteile sind zwar klar in der Überzahl, Nachteile bringen Poolumrandungen aus WPC aber klarerweise auch mit. Die sind allerdings deutlich geringer in der Anzahl. So heizt sich der Verbundwerkstoff durch Sonneneinstrahlung beispielsweise deutlich schneller und stärker auf als Holz. So angenehm fußwarm wie der Naturwerkstoff bleibt WPC unter freiem Himmel deshalb nicht.

Den zweiten Nachteil haben wir ebenfalls bereits angeschnitten: Verbund vs. Natur. Ja, der Holzanteil von WPC ist enorm hoch und für die Produktion werden üblicherweise Abfälle aus der Holzindustrie herangezogen. Grundsätzlich also ein durchaus nachhaltiger und lobenswerter Ansatz. Allerdings bleibt am Ende immer noch ein Kunststoff-Gehalt von 30-35 %. Und auch wenn die Dielen ohne Probleme dem Recyclingkreislauf zugeführt werden können, an die Natürlichkeit von Holzdielen reicht das alles nicht heran. Die Umweltbelastung durch Wood Plastic Composite ist somit deutlich höher als durch Holz. Die Nachteile von Poolumrandungen aus WPC im Überblick:

    • Stärkere Aufheizung durch Sonneneinstrahlung
    • Höherer Kunststoffanteil = Höhere Umweltbelastung

Poolumrandung WPC

6. Die Vor- und Nachteile von Holz und WPC als Poolumrandung im Überblick

Nachdem wir uns nun näher mit den Vor- und Nachteilen von Holz und WPC als Poolumrandung beschäftigt haben, möchten wir Ihnen alle Pros und Contras nochmals übersichtlich in einer praktischen Tabelle präsentieren.

Vorteile

Nachteile

Holz als Poolumrandung

    • Einzigartige Natürlichkeit
    • Besondere Ausstrahlung
    • Einfache Bearbeitung
    • Immer fußwarm
    • Hoher Pflegeaufwand
    • Farbverlust durch Sonneneinstrahlung
    • Splitterbildung = Verletzungsgefahr

WPC als Poolumrandung

    • Wenig Probleme mit Feuchtigkeit
    • Geringer Pflegeaufwand
    • Keine Splitterbildung
    • Einheitliches und dennoch natürliches Erscheinungsbild
    • Durchgehend hohe Qualität
    • Stärkere Aufheizung durch Sonneneinstrahlung
    • Höherer Kunststoffanteil = Höhere Umweltbelastung

7. Poolumrandung aus Holz oder WPC: Unser Fazit

Wie so oft im Leben ist die Antwort auf eine „Entweder-oder-Frage“ auch bei der Entscheidung zwischen Holz oder WPC als Poolumrandung ein klassisches: „Entscheiden Sie ganz nach Ihrem eigenen Geschmack!“ Grundsätzlich können wir versichern, dass Sie mit beiden Materialien eine gute Wahl treffen würden. Sowohl der Natur- als auch der Verbundwerkstoff hat sich bereits unzählige Male als perfektes Material für den Garten und den Bereich um Pools oder Teiche präsentiert. Entsprechend viele Erfahrungswerte gibt es. Wir persönlich würden massiven WPC Terrassendielen den Vorzug geben. Die Splitterfreiheit des Materials ist für uns der entscheidende Vorteil, auf den wir im Barfuß-Bereich nicht verzichten wollen.